«Die Gemeinde Zuoz hat ein Besucherleitsystem implementiert, damit sich unsere Gäste in unseren verwinkel-
ten Gassen und Plätzen zurecht-
finden und so die Sehenswürdigkeiten im Ort problemlos finden können. Durch die Lage der Gemeinde Zuoz mit dem Bahnhof unterhalb des Dorfes und dem Dorfplatz im Dorfkern, war es uns wichtig, den Besuchern die Orientierung im Ort so einfach wie möglich zu gestalten. Die  Rückmeldungen von Gästen (und Einheimischen) zeigen, dass wir am richtigen Ort angesetzt haben.»

Claudio Duschletta, Gemeindeschreiber Zuoz
 

Orientierung ist mehr als Beschilderung

10 Schritte für die Lenkung von Fussgängern im Innerortsbereich

Dieser Leitfaden dient örtlichen Entscheidungsträgern als Planungs- und Umsetzungshilfe. Anhand des Umsetzungsbeispiels der Gemeinde Zuoz, wird die Entstehung eines Informations- und Wegleitsystems in zehn konkreten Schritten dokumentiert und aufgezeigt. 

 

Neues Konzept touristische Signalisation Graubünden

Anfang Januar 2015 hat das Bundesamt für Stassen ASTRA, als Fachbehörde für Nationalstrassen, dem Konzept zur touristischen Signalisation in Graubünden zugestimmt. Am 27. Januar 2015 genehmigte die Bündner Regierung das neue Signalisationskonzept Graubünden, welches die touristische Signalisierung entlang von Autobahnen und Autostrassen sowie an Haupt- und Nebenstrassen in Graubünden regelt.

Signalisationskonzept

Bewilligungsverfahren
 

Neue Tafeln werden nur noch nach den Vorgaben des neuen Signalisationskonzepts bewilligt. Davon ausgenommen sind bestehende Tafeln im Rahmen einer destinationsinternen Ergänzung (z.B. Nationalparkregion). Gesuche zur Bewilligung von touristischen Signalisationen richten Sie sich bitte an die Kantonspolizei Graubünden (Rico Crameri, rico.crameri@kapo.gr.ch). Kosten und alle Aufwendungen, die bei der Realisierung einer Touristischen Signalisation entstehen, trägt vollumfänglich der Gesuchsteller.

Besucher lenken

Viele Gäste bewegen sich in touristischen Destinationen in einer für sie wenig bekannten Umgebung. Entsprechend wichtig ist es, die Gäste gut zu lenken. Bei fehlender Orientierung wächst das Gefühl von Unsicherheit und Kontrollverlust. Ungenaue Wegbeschreibungen können Stress- und Ärgerreaktionen verursachen und fehlende Informationen erhöhen den Organisationsaufwand bei der Informationsbeschaffung.

Ein gutes Orientierungssystem hat drei Prinzipien:

Einstimmen Begrüssungen an Ortseingängen mittels Willkommenstafeln, Beflaggungen, mobilen Sujets usw.

Orientieren und lenken Bezugspunkte schaffen, auf Attraktionen hinweisen, Wegweisungen  und Signalisationen sicherstellen

Informieren Übersichts- und Informationstafeln an strategisch wichtigen und frequenzstarken Punkten

Die vorliegenden Informationen sind ein Nachschlagewerk für Gemeinden und Tourismusorganisationen zur Unterstützung bei der Planung und Umsetzung touristischer Orientierungssysteme.

Informations- und Leitsystem- Best Practice Graubünden

Sammlung von Bündner Umsetzungsbeispielen für die Information und Lenkung der Fussgänger im Innerortsbereich. Die aufgeführten Beispiele geben einen spannenden Einblick über die Form und Art der Umsetzungen und sind mit hilfreichen Kontaktadressen angereichert. 

Best Practice Beispiele Graubünden.pdf