Landschaftsqualität und Tourismus - Vermittlungsmethode und Produktentwicklung

Die Landschaft ist das Kapital des Tourismus. Landschaftswerte werden in den strategischen Überlegungen der Tourismusorte zu wenig berücksichtigt, obwohl jede Reisemotivbefragung zeigt, dass die Landschaft für Gäste zentral ist. Der Einbezug der Landschaft in die touristische Positionierung und in die Angebotsentwicklung setzen voraus, dass die Tourismusverantwortlichen und die Bevölkerung die landschaftsrelevanten Natur- und Kulturwerte erkennen. Auf dieser Grundlage basiert die entwickelte Methode für die Vermittlung von Landschaftsqualität im Tourismus.
Die Methode richtet sich an alle interessierten Tourismusorganisationen in Graubünden und hat zum Ziel, eine wirkungsvolle und praxisnahe Methode zur Vermittlung von Landschaftsqualität zur Verfügung zu stellen. Im Kern geht es um eine höhere Wertschätzung der Landschaft, um mit entsprechenden Angeboten in den Regionen mehr Wertschöpfung zu ermöglichen.
Handout Landschaftsqualität und Tourismus - Vermittlungsmethode und Produktentwicklung
 

Lernvideos zur Impulskette

Rolf Schmid veranschaulicht uns die Impulskette in fünf Lernvideos.

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Destinations-Mystery Check®

Versierte Experten prüfen und beobachten anonym das Zusammenspiel der Akteure innerhalb einer Destination. Resultat ist eine detaillierte Auswertung für die Destination und ihre...


Orientierung ist mehr als Beschilderung

10 Schritte für die Lenkung von Fussgängern im Innerortsbereich Dieser Leitfaden dient örtlichen Entscheidungsträgern als Planungs- und Umsetzungshilfe. Anhand des...


Ortsbegehungen

Gemeinsam mit Direktinvolvierten (Touristikern, Behörden) besichtigten wir ausgewählte und gästeintensive Standorte in den Gemeinden. Fokussiert wird auf das Gestalten und...


Praxisbeispiele in Graubünden

Ein Blick von Aussen kann manchmal Wunder wirken. Beispiele von Umsetzungen mit Inszenierern und Szenografen in Graubünden. Die Auflistung ist nicht abschliessend und wird laufend...


Die Farblosen mag halt niemand.

Haben Sie gewusst: es gibt weisse Enziane in den Bündner Bergen. Mehr als man meint. Keine Ahnung, ob sie geschützt sind. Wahrscheinlich bräuchten sie sowieso gar keinen Schutz, denn wer interessiert sicht schon für die blassen Langweiler? Schnell gehen die Wanderer weiter und bewundern und fotografieren gleich nebenan die auffällig leuchtenden blauen Prachts-Exemplare. Ah! und Oh! staunen die Touristen. Diese Farbenpracht, diese feinen Nuancen und unzähligen Facetten! Die Farblosen hören alles und werden vor Neid noch etwas blasser. Dass nicht einmal die Bienen vorbeischauen, triff sie natürlich besonders.

Ja, wer keine Farbe bekennt, hat in Graubünden schlechte Karten für die Zukunft.

Videodokumentation Ortsbegehung

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Videodokumentation Workshop für Leitthema

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